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Frankfurter Positionen: Ein Experimentierfeld für die Künste
Die 2001 erstmals veranstalteten Frankfurter Positionen verstehen sich als Experimentierfeld: In einem etwa zweijährigen Turnus versuchen sie, mit den Mitteln verschiedener Sparten der Künste sowie mit begleitenden analytischen Statements eine Positionsbestimmung zu dem sich vollziehenden gesellschaftlichen Wandel und zu den Veränderungen in der Lebenswelt zu formulieren. Die Frankfurter Positionen initiieren so einen kontinuierlichen kreativen Prozess mit dem Ziel, neue Sichtweisen und soziale Phantasie zu entwickeln.
Das Projekt ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung, die – unter Einbeziehung unabhängiger Fachjuries - auch die Aufträge zur Erstellung neuer Werke an die beteiligten Künstler erteilt. Die Frankfurter Positionen werden von einem breiten Frankfurter Kultur-Netzwerk getragen, bei dem inzwischen 16 Institutionen zusammenarbeiten. Seit der Etablierung des Projekts haben so rd. 50 Theaterautoren, bildende Künstler, Komponisten, Choreographen und Filmer die Möglichkeit erhalten, neue Werke in ihrem Bereich zu schaffen und diese in und mit bedeutenden Institutionen zu präsentieren.
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