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Rafael SpregelburdDer argentinische Dramatiker, Übersetzer und Regisseur Rafael Spregelburd wurde am 3. April 1970 in Buenos Aires geboren. Er gehört zu den wichtigsten Vertretern des zeitgenössischen argentinischen Theaters. Spregelburd studierte Schauspiel und Dramaturgie an der Universität Buenos Aires und gründete 1994 die Theater-Kompagnie El Patrón Vázquez, mit der er auf zahlreichen internationalen Festivals auftrat, unter anderem beim Festival de Otoño de Madrid, beim Fronteras Festival in London, bei den Wiener Festwochen und beim Almada Festival in Lissabon. Seine Übersetzungen von Harold Pinter, Steven Berkoff, Sarah Kane, Marius von Mayenburg oder Wallace Shawn ins argentinische Spanisch wurden mit Preisen bedacht. Sein Hauptwerk ist die Heptalogie des Hieronymus Bosch (Heptalogía de Hieronymus Bosch) ein Zyklus von sieben Stücken, der mit dem jüngsten und für die Frankfurter Positionen 2008 entstandenen Werk „Die Sturheit“ seinen Abschluss findet. Spregelburd erhielt über 30 argentinische und internationale Preise, unter anderem den Preis Casa de las Américas (2007) und den spanischen Preis Tirso de Molina (2003). 2000 war er Teilnehmer der Schreibwerkstatt des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, seit 2004 Gastautor der Schaubühne Berlin sowie am Theaterhaus Stuttgart. Ab 2005 wird Spregelburd fellow der Akademie Schloss Solitude, in Stuttgart. Er lebt und arbeitet hauptsächlich in seiner Heimatstadt Buenos Aires. Werke (Auswahl) Heptalogie des Hieronymus Bosch (2001 - 2008): Die Sturheit (La terquedad) UA 12.04.2008 schauspielfrankfurt Die Appetitlosigkeit (La inapetencia) UA 2001 Deutsches Schauspielhaus, Hamburg Die Überspanntheit (La extravagancia) UA 1997 Teatro Babilonia, Buenos Aires Die Bescheidenheit (La modestia) UA 1999 Teatro Municipal General San Martín, Buenos Aires Die Dummheit (La estupidez) UA 2003 Teatro El Portón de Sánchez, Buenos Aires Die Panik (El pánico) UA 2003 Teatro Del Otro Lado, Buenos Aires Die Paranoia (La paranoia) UA 2007 Teatro Margarita Xirgu, Buenos Aires Bizarra, una saga argentina UA 2003 Centro Cultural Ricardo Rojas, Buenos Aires |
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